Tiere essen – Jonathan Safran Foer

Tiere_essenBildquelle: Amazon.de

Alle andern Bücher in meiner Liste habe ich bisher nur verlinkt, dieses ist das erste, was ich kommentieren möchte. Das heißt nicht, dass die andere Lektüre zum Thema weniger wichtig ist, es ist einfach einige Zeit her, als ich diese gelesen habe und damit ist sie nicht mehr so präsent. Die Kritiken bei Amazon sind aber denke ich auch sehr aussagekräftig.

Tiere essen ist ein wirklich tolles Buch! Ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen es zu lesen, besonders denjenigen, die Verantwortung für unsere (Um)Welt, ihre Gesundheit (und die seiner Kinder und Enkel) übernehmen wollen!
Man denkt ja immer, man weiß schon alles, aber dem ist nicht so. Viele Fakten, aber dennoch spannend und sogar teilweise lustig geschrieben. Ich nicht nur einseitig.

Meine Lieblingsstellen:

„Es mag utopisch klingen, aber wenn wir uns die Mühe machen und uns umsehen, können wir nicht leugnen, dass wir mit unseren täglichen Entscheidungen die Welt gestalten.“

„Unsere Nahrung besteht aus Leiden. Wenn man uns anbietet, uns einen Film darüber zu zeigen, woher unser Fleisch kommt, wissen wir, dass es ein Horrorfilm sein wird. Wir wissen vielleicht mehr, als wir zugeben, und schieben das in den hintersten Winkel unseres Bewusstseins – wir wollen damit nichts zu tun haben. Wenn wir Fleisch aus Massentierhaltung essen, leben wir buchstäblich von gefoltertem Fleisch. Und dieses gefolterte Fleisch wird zunehmend unser eigenes.“

„Ich habe mich weitgehend darauf beschränkt darzulegen, wie unsere Ernährungsentscheidungen die Ökologie unseres Planeten und das Leben der Tiere beeinflussen, aber ich hätte das gesamte Buch auch über öffentliches Gesunheitswesen, Arbeiterrechte, zerfallende ländliche Strukturen oder weltweite Armut schreiben können – allesamt Bereiche, die erheblich durch die Massentierhaltung beeinflusst werden.“

„Sobald wir unsere Gabeln heben, beziehen wir Position. […] Heute zu essen wie alle anderen heißt, ein Tropfen zu sein, der das Fass irgendwann zum Überlaufen bringt. Unser Tropfen ist vielleicht nicht der entscheidende, aber der Akt wird wiederholt – jeden Tag in unserem Leben und vielleicht jeden Tag im Leben unserer Kinder und Kindeskinder…“

„Essen ist Kultur, Gewohnheit und Identität. Bei einigen führt diese Irrationalität zu einer Art Resignation.“

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